Fliegen ohne Flugzeug

Täglich fliegen tausende von Menschen von einem Ort zum anderen. Für viele ist es schon Alltag geworden, für andere löst die Vorstellung vom Fliegen jedoch eher unbehagliche Gefühle aus.

Das alte Sicherheitsversprechen

Flugsimulator - Simulation des Cockpits

Flugsimulator – wie im Cockpit eines echten Flugzeuges (c) Dieter Schütz / pixelio

Das Flugzeug gilt seit langer Zeit als das sicherste Transportmittel. Immer wieder werden die Flugstatistiken mit der Zahl an Autounfällen, um nur ein Beispiel zu nennen, verglichen und das Ergebnis ist jedes Mal das Gleiche. Das Flugzeug ist sogar sicherer, als der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad. Doch in der letzten Zeit gab es unglücklicherweise einige größere Flugzeugunglücke auf einmal. Das Verschwinden der Maschine MH370 sowie der Abschuss über der Ostukraine sind dabei nur die prominentesten Beispiele.

Die Zahl der Abstürze hat sich im Vergleich zu den Vorjahren bisher nicht erhöht, allerdings ist die Öffentlichkeitswirkung eine ganz andere. Besonders das mysteriöse Verschwinden des malaysischen Flugzeuges macht den Menschen Angst. Wie kann es mit der heutigen Technik zu so einem Unglück kommen? Wie kann es sein, dass es niemand schafft, dieses Flugzeug aufzuspüren? Menschen verschwinden von der Startbahn und tauchen nie wieder auf.

Die Zukunft sicherer machen

Die logische Konsequenz aus diesen Tragödien muss sein, dass sich nicht auf den bisherigen Werten ausgeruht werden darf, sondern weiterhin konsequent an einer Verbesserung der Sicherheit gearbeitet werden muss. Für dieses Vorhaben werden qualifizierte Leute benötigt, sowohl bei der Forschung & Entwicklung, als auch beim Bau, der Instandhaltung sowie der direkten Nutzung.

Ein sehr interessantes Berufsfeld ist das des Fluggerätmechanikers. In diesem Job spielt die Verantwortung eine sehr große Rolle. Ob bei der Instandhaltung, der Fertigungstechnik, der Triebwerkstechnik, der Elektronik oder weiteren Bereichen. Ohne den Fluggerätmechaniker würde kein Flugzeug dieser Welt von der Startrampe abheben können.

Fliegen trotz Flugangst dank Flugsimulatoren

Für alle, die trotz Flugangst gerne wissen würden wie es ist, mal mit einem richtigen Flugzeug zu fliegen, ohne dafür den Erdboden verlassen zu müssen, gibt es Flugsimulatoren. Diese vermitteln das Gefühl in einem echten Cockpit zu sitzen und zu fliegen.

Gedacht war diese Erfindung natürlich ursprünglich für Piloten. Es dient zur Übung während der Ausbildung, sowie für die Generalprobe bevor mit einer echten passagierbesetzten Maschine geflogen werden darf. Wichtig ist es auch, um Piloten auf Gefahrensituationen richtig vorzubereiten. Diese sollten die Piloten ja nach Möglichkeit nicht in der Realität zum ersten Mal erleben.

Erste Berührungspunkte mit dem Fliegen

Wem auch der Flugsimulator bereits zu real oder einfach zu teuer ist, für den gibt es heutzutage auch noch andere Alternative, um erste Kontakte zum Thema Fliegen zu knüpfen. Die Computerspielindustrie hat bereits vor einigen Jahren das große Potential auf dem Markt der Flugzeuge erkannt. Es gab zwar bereits ein paar vorhandene Simulationen, allerdings waren diese eher ungenügend in ihrer Umsetzung. Der Durchbruch gelang schließlich Microsoft mit dem Spiel Flight Simulator X im Jahre 2006, welches bis heute noch als das beste Flugsimulatorspiel gilt. Für das Jahr 2015 wurde bereits ein Nachfolger der Serie angekündigt. Man darf also gespannt sein, ob der neue Titel ein ähnlicher Erfolg wird.

Die Alternativen sind vorhanden

Wer also fliegen möchte, ohne dafür in ein Flugzeug steigen zu müssen, der hat inzwischen genügend Alternativen. Ob in einem Videospiel oder in einem Flugsimulator. Das Gefühl des Fliegens hat für viele eine berauschende Wirkung. Nicht jeder möchte dabei aber die Risiken eines echten Fluges eingehen, bzw. wäre lieber Pilot, als nur der Passagier.

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